© Sylvio Droigk/DEIKE, Diese Bilder sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum des Verlag Horst DEIKE KG, Konstanz Germany. Jeglicher Abdruck, Eingabe in Datenbanken ist untersagt. Über weitere Details informiert Sie gerne unser Vertrieb 07531/81550. © De

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WAS BEDEUTET …

… unter die Fittiche nehmen? Werden wir von jemandem unter die Fittiche genommen, können wir aufatmen, denn dieser Mensch wird uns beschützen, vielleicht sogar fördern. Doch was sind diese seltsamen Fittiche, die einem nirgendwo sonst begegnen? Schaut man in die Lutherbibel von 1912, so findet sich in Hiob 39,13: „Der Fittich des Straußes hebt sich fröhlich.“ In moderneren Ausgaben heißt es an gleicher Stelle: „Lustig schlägt die Straußenhenne die Flügel.“ „Fittich“, im Mittelalter noch „fettah“, ist also ein altes Wort für Flügel. Unter jemandes Fittichen sind wir demnach behütet wie ein Jungvogel unter den Flügeln der Vogelmutter.

… die Kurve kratzen? Dass man sich am Rücken kratzt, wenn es juckt, kennt wohl jeder von uns. Aber warum soll man eine Kurve kratzen? Diese Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Damals waren die Gassen sehr eng und holprig. Hatte es eine Kutsche sehr eilig und fuhr zu schnell um die Kurve, kam sie nicht selten aus der Spur und verkratzte die Hausecken. Wer also die Kurve kratzt, hat es besonders eilig, schnell zu verschwinden.

… es brennt unter den Nägeln? Wem es unter den Nägeln brennt, der hat es sehr eilig, er muss eine vielleicht lange hinausgezögerte Arbeit schnell zu Ende bringen. Warum aber brennt es uns bei großer Eile unter den Fingernägeln? Es gibt zwei Erklärungen: Die eine verweist auf das alte Handwerk der Kupferschmiede: Bei der Geschirrherstellung mussten sie die Innenflächen der glühenden Töpfe auswischen, und wenn sie das nicht schnell taten, konnten sie sich die Finger(nägel) verbrennen. Eine zweite Erklärung ist, dass sich die Mönche einst bei der Frühmesse Kerzenstümpchen auf die Nägel klebten, um besser lesen zu können.

Deike

 




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