WARUM …

… soll man auf langen Flugreisen die Beine bewegen? Viele Fluggesellschaften weisen auf langen Flügen ihre Passagiere darauf hin, dass sie regelmäßig ihre Beine und Füße bewegen sollten. Das hat seinen guten Grund, denn langes Sitzen mit angewinkelten Beinen erhöht das Thromboserisiko. Durch die Sitzposition kann das Blut in den Beinvenen nicht richtig zurückfließen, so dass das Blut gerinnen und die Venen verstopfen kann. Um einer Thrombose vorzubeugen, sollte man herumlaufen, Gymnastik betreiben und viel trinken, damit das Blut dünnflüssig bleibt.

… hat man im Flugzeug Druck auf den Ohren? Beim Start und bei der Landung eines Flugzeuges bekommen wir oft einen unangenehmen Druck auf den Ohren. Da die Luft in der Höhe immer dünner wird, wird der Luftdruck in der Kabine abgesenkt. In unserem Ohr befindet sich dann ein höherer Luftdruck als im Innenraum des Flugzeugs. Die Luft drückt so lange aufs Trommelfell, bis wir den Druck ausgleichen. Das funktioniert zum Beispiel mit Schluckbewegungen oder Gähnen. Kinder sollten deshalb während Start und Landung zum Beispiel trinken oder Kaugummi kauen. Bei der Landung ist es genau umgekehrt: Der Druck in der Kabine steigt, und die Luft drückt von außen gegen das Trommelfell.

… fällt ein Flugzeug in ein Luftloch? Wenn ein Flugzeug plötzlich in ein sogenanntes Luftloch absackt, wird uns ganz flau im Magen. Der Begriff Luftloch ist allerdings irreführend, denn es gibt gar keine Löcher in der Luft. Das, was ein Flugzeug manchmal mehrere Meter nach unten zieht, ist nur ein abwärts gerichteter Luftstrom. Er entsteht dort, wo gleichzeitig von der Sonne erwärmte Luft nach oben strömt und kalte Luft absinkt. Aber fürchten müssen wir uns davor nicht, denn diese Luftlöcher sind in der Regel völlig harmlos. Lediglich bei starken Stürmen oder in Gewitternähe können sie für den Flugverkehr gefährlich werden.




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