Franz Mali, Theologe und Dekan in Fribourg„Weil es mir gefallen hat und

sympathisch war“: Deswegen habe er schon in der Volksschule Priester werden wollen, erzählt Universitätsprofessor Franz Mali. Der Steirer ist seit 1. August Dekan der Katholischen Fakultät in Fribourg oder Freiburg in der Schweiz. Wir berichteten vorige Woche über seine Reise „zu Fuß nach Jerusalem“.

In Oberzeiring im Dekanat Judenburg wurde Franz Mali am 28. Dezember 1960 geboren. Sein 1989 verstorbener Vater war Fabriksarbeiter und vorher Holzknecht. Die Mutter war Hausfrau und Landwirtin.

Nach dem Bischöflichen Gymnasium entdeckte Mali als Theologiestudent seine Liebe zu den „unkomplizierten, Probleme nicht unter den Teppich kehrenden“ Kirchenvätern. Er studierte vier Semester in Rom und machte das Lizenziat in Patristik. Zurück in Graz, schrieb er seine Dissertation bei Prof. Johannes B. Bauer. Er unterrichtete, war Pastoralpraktikant in Graz-Graben und wurde 1990 zum Priester geweiht. Nach drei Kaplansjahren in Gnas und Trautmannsdorf durfte er nach Augsburg, um sich über den Kirchenvater Dionysius Areopagita zu habilitieren und in der Nähe als Seelsorger zu arbeiten.

Im Herbst 1998 kam Mali für ein halbes Jahr nach Petersburg. Am 1. August 1999 wurde er an den Lehrstuhl für Patristik, Alte Kirchengeschichte und Sprachen des christlichen Orients an der zweisprachigen Theologischen Fakultät in Fribourg berufen. „Dauerspannung“ beschert dem begeisterten Chorsänger und Wanderer dort, ob er mit einem Gegenüber gerade Deutsch oder Französisch reden soll.




Grüß Gott auf unserer Website! Wir verwenden Cookies, um die Bereitstellung unserer Inhalte und Services zu erleichtern. Mit der weiteren Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.Mehr Informationen

OK