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Elisabeth 
Dörler, 
Frohbotin

Hobbys? „Mein Hobby ist die Gemeinschaft“, lacht die Vorarlbergerin Dr. Elisabeth Dörler. Diese Gemeinschaft, das „Werk der Frohbotschaft Batschuns“, feierte jetzt sein 60-Jahr-Jubiläum und wählte Elisabeth zur neuen Leiterin. Fünf Frohbotinnen leben in der Steiermark.

Gemeinsam auf die Nöte der Zeit hinzuhören verstehen die Mitglieder als „Gehorsam“. Alle Menschen sollen „Leben in Fülle“ erfahren. Die Frauen leben in kleinen Gemeinschaften ohne Ordenstracht und mitten in der Welt. Ihr Säkular-institut war eines der ersten, als Rom diese „Weltgemeinschaften“ erlaubte.

Elisabeth Dörler, geboren am 19. Mai 1959 und mit drei Brüdern in Lauterach nahe Bregenz aufgewachsen, erzählt, ihr verstorbener Vater sei „ein Arzt für die einfachen Leute“ gewesen. Einen „Haus-Sandler“ habe es bei ihnen daheim gegeben. Ärztin ist auch die Mutter.

Das erlebte „Dasein für die Menschen“ bewog Elisabeth, in Innsbruck und Tübingen Theologie zu studieren. Das von Frohbotinnen geführte Bildungshaus Batschuns unweit von Feldkirch war ihr erster Arbeitsplatz. Hier lernte sie auch Türkisch, und sie wurde eine Fachfrau für den Dialog mit Muslimen. Acht Jahre war sie Seelsorgerin in der St.-Georgs-Gemeinde in Istanbul.

Bei den Frohbotinnen begann die „selbstbewusste Frau in der Kirche“ Ende 1986 mit der Ausbildung. Ihren ersten Gelübden 1990 folgten 1999 die ewigen. Gern trifft sie sich mit ihren Angehörigen, doch die „erste Liebe“ sei „die Gemeinschaft“.

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