© Foto: Franz Bauer

Foto: Franz Bauer

Josef Fink

Der oststeirische Bauer ist gerade 
nach Brasilien unterwegs, um für Arme nach Wasser zu bohren

„Lichtbringer“ dürfe man ja nicht sagen, meinte bescheiden der zu Mariä Lichtmess am 2. Februar vor 60 Jahren Geborene. Aber „Hoffnungsbringer“ wolle er sein, bekannte Josef Fink aus Oberrettenbach in der Pfarre Pischelsdorf kurz vor seinem Abflug am 2. November nach Brasilien. Bis Silvester wird er im Bundesstaat Gojas Menschen helfen, einfache Brunnen zu bauen und Wasser in ihre Siedlung zu leiten.

Der Landwirtschaftsmeister übergab vor einem Jahr seinen Schweinewirtschaftsbetrieb an einen seiner drei Söhne, die er neben einer Tochter mit seiner Frau Elisabeth hat. Zum Bauersein bemerkt er: „Man wird einfach in die Arbeit hineingenommen und sieht, dass sie auch schön und interessant ist, nicht nur schwer.“

Der Funke „Brasilien“ zündete bei Seppi Fink bei einem Vortrag der Missionarin Elfriede Prem. Sie zeigte Arme, die nur zur Regenzeit Wasser haben, aber auch das Dia von einem Wasserfall. „Dann muss es im Untergrund Quellen geben“, war Fink überzeugt.

Als die Saatgutfirma Pioneer im August 2005 nach Brasilien einlud, meldete sich Seppi Fink zur 2000 Euro kostenden Reise an und blieb vier Wochen länger „drüben“. Sr. Elfriede führte ihn zu Bauern, die schon lange für sich und ihre Kinder zu wenig Wasser hatten, und er fühlte: „Da gibt es kein Zurück mehr, da muss ich helfen.“ Den fünf gebohrten Brunnen werden jetzt weitere folgen.




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