© Foto: Günther Schuch

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Anna
Schuch

Noch lange „eine glockenhelle Stimme“ wünschen die Bewohner von Lafnitz in der Pfarre Grafendorf bei Hartberg Anna Schuch. Sie feiert in dieser Fastenzeit ihren 85. Geburtstag. Seit 20 Jahren ist sie Vorbeterin in der Kapelle Lafnitz, in der jeden Fastensonntag eine Kreuzwegandacht gehalten wird. Als nach dem Krieg die Glocken wieder geweiht wurden, sagte sie als junges Mädchen ein Gedicht auf.

Ein Sohn der Jubilarin, Rudolf Schuch, ist Bürgermeister von Lafnitz. Er erklärt, die Gemeinde akzeptiere voll die Verpflichtung aus dem Jahr 1870 beim Bau der Kapelle. Die Ortsgemeinde wolle diese „allzeit im guten Zustand erhalten und die zum Gottesdienste nötigen Gerätschaften aus eigenen Mitteln bereitwilligst herbeistellen“.

Die sehr gesellige Frau singt gern. Als Vorsängerin stimmt sie seit über 60 Jahren in der Kapelle Lafnitz und in der ebenfalls zur Gemeinde gehörenden Kirche St. Ilgen (St. Ägidy in der Haide) die Lieder an. Sie wuchs in Lafnitz auf und arbeitete hier in der Textilindustrie. Ihr Vater war Elektriker und ist früh verstorben, ihre Mutter wurde über 90 Jahre alt. Annis Mann Rudolf kommt aus Lechen bei Grafendorf und ist ein Jahr älter als sie; er arbeitete in der Holzindustrie in Rohrbach an der Lafnitz. Anna Schuch freut sich über drei Kinder sowie Enkel- und Urenkel.




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