Die Pfarrkirche zur hl. Mutter Anna mit der schützenden Mauer, die ursprünglich höher war.

Das „Steirische Betlehem“ stellt sich vor

St. Anna am Aigen

Pfarrporträt

Die am „Weinweg der Sinne“ gelegene Pfarrkirche.


Aus unserer Pfarre sind viele Priester (36) und Ordensleute (25) hervorgegangen, daher die Bezeichnung „Steirisches Betlehem“. Am bekanntesten sind wohl Kardinal Franz Andreas Frühwirth, dessen Gruft sich in der Kirche befindet, ferner Fürstbischof Leopold Schuster, Domkapellmeister Dr. Anton Lippe und schließlich Weihbischof Dr. Franz Lackner.

 

Unsere Pfarrkirche

Der Kirchenbau besteht aus einem vierjochigen Langhaus und zwei Seitenschiffen. Im Norden wird er von dem quadratischen Glockenturm abgeschlossen. Betritt man die Kirche durch den Haupteingang, fällt einem sofort der von Veit Königer geschaffene Hochaltar mit Säulenaufbau auf. Im Zentrum des Altares befindet sich die hl. Mutter Anna, die Maria das Lesen lehrt. Flankiert wird die Darstellung von den Statuen des hl. Jakobus und des hl. Joachim. Über dem Ensemble thront Gottvater mit Weltkugel. Die Seitenaltäre tragen die Bildnisse vom hl. Ulrich und vom hl. Augustinus.

Das älteste Bild im westlichen Seitenschiff stellt die hl. Dreifaltigkeit dar. Von den Statuen sind die des hl. Leopold und der hl. Barbara, des hl. Josef und die Marienstatue im Altarraum zu erwähnen. Im hinteren Teil der Kirche befinden sich die Statuen des hl. Franz von Assisi und des hl. Antonius von Padua. Am Ende des linken Seitenschiffes befindet sich eine Pieta.

Auf der Orgelempore steht die neue Orgel, vom Orgelbauer Hermann Mathis aus der Schweiz in den Jahren 2006/07 errichtet und am 28. Oktober 2007 festlich eingeweiht. Die erste Orgel stammte aus dem Jahr 1814, sie wurde 1915 erneuert und bis zur Anschaffung der neuen Orgel des Öfteren in Stand gesetzt.


Aus dem Pfarrleben

Vieles läuft ähnlich ab wie in anderen Pfarren. Zu Jahresbeginn sind die Sternsinger unterwegs. Am Anfang der Fastenzeit stehen die Anbetungstage (Triduum). Im Monat Mai finden nicht nur in der Kirche, sondern auch in den verschiedenen Dörfern die Maiandachten statt. Zu Christi Himmelfahrt und zu Maria Himmelfahrt wird von der Pfarrkirche zur Schemingkapelle gebetet („Schemingbeten“).

Ein Höhepunkt, nicht nur im Pfarrleben, ist am 26. Juli das „Mutter-Anna-Fest“ (Patrozinium). Während des Jahres finden auch zahlreiche, schon traditionelle Wallfahrten statt (zu Fuß oder mit dem Bus): das „Georgibeten“ zur Mutterpfarre nach Klöch, das „Kapfensteinbeten“, die Mariazellwallfahrt (per pedes oder mit dem Rad beziehungsweise Bus), Wallfahrten nach Pöllauberg und Maria Fieber-
bründl.

Im Advent werden die „Roratemessen“ entweder in den Abend- oder Morgenstunden gefeiert. Während des Jahres gibt es auch mehrere Orgelkonzerte mit namhaften Künstlern. Schließlich ist noch zu erwähnen, dass auch die Jugend im Pfarrleben mit eingebunden ist (Agapen, Erntedank, Gaudisamstag im Fasching).






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