Die Pfarrkirche prägt das Ortsbild von Groß St. Florian.

In Groß St. Florian helfen viele mit

Groß St. Florian

Pfarrporträt

Dorfgemeinschaften tragen das Pfarrleben

 

Viele Leute, die viele kleine Schritte tun, bewegen viel in unserer Pfarre!

Über 20 Dorfgemeinschaften mit ihren vielfältigen Strukturen bringen ein buntes Miteinander. Die neugewählten Pfarrgemeinderäte werden von den Teams in den jeweiligen Dörfern getragen und unterstützt. Mit großem Eifer werden die Messkapellen und die vielen Dorfkreuze gepflegt. Diese sind der Mittelpunkt des Dorflebens, und hier werden die Osterspeisen durch den Pfarrer, die Pastoralassistentin und zwei Wortgottesdienstleiter gesegnet. Ein weiterer Anlass, sich zu treffen, sind die alljährlichen Dorfrunden mit unserem Herrn Pfarrer.

Am ersten Sonntag im Mai feiern wir den Pfarrpatron, den hl. Florian. Eine der ersten großen Aufgaben des Pfarrgemeinderates und vieler Mitarbeiter ist die Gestaltung der liturgischen Feier und Planung des großen Pfarr- und Marktfestes. Begleitet von der Marktmusikkapelle ziehen die acht Feuerwehren der Pfarre zum Festgottesdienst ein. An diesem Festtag wird der Segen mit der Reliquie des hl. Florian erteilt. Als Einstimmung zum Florianifest gibt es heuer am 5. Mai um 20 Uhr ein Kirchenkonzert mit zwei Orgeln (Pflüger- und Resch-Orgel) und weiteren Instrumenten.

Immer wieder gestalten die örtlichen Musikkapellen, Musikgruppen der Musikschule, Chöre und Gesangsgruppen die Feste.

Viele Buben und Mädchen versehen als Ministranten mit Eifer einen wichtigen Dienst in unserer Pfarre. Eine große Anzahl von Kindern nimmt das alljährliche Angebot von zwei Ferienlagern mit Begeisterung an.

Etwa 50 Kinder werden von den Religionslehrerinnen und Tischmüttern auf das Fest der Erstkommunion vorbereitet. Die Mitarbeiterinnen der Katholischen Frauenbewegung sind unentbehrliche Helfer bei diesem und vielen anderen Anlässen (Pfarrkaffee, Pfarrfest, Weihnachtsmarkt für soziale Belange).

Jugendliche (ca. 70 Firmlinge) werden von verantwortungsbewussten Firmbegleitern unter der Leitung von Pastoralassistentin Schachinger auf dem Weg zur Selbstverantwortung im Glauben und im Leben vorbereitet. Viele gemeinsame Aktivitäten vertiefen dabei das Miteinander. So wird mit besonderer Begeisterung auch die Einladung zu einem Tanzkurs für die Firmlinge angenommen.

Viele Mitarbeiter verschönern das Fronleichnamsfest durch das Gestalten von kunstvollen Blumenteppichen. Auch die Landjugend, die im Pfarrheim einen Raum bekommen und selbst gestaltet hat, bringt sich immer wieder ins Pfarrleben ein (Palmsonntag, Ostern, Fronleichnam, Erntedank).

Die Pfarre organisiert für die Pfarrbewohner jährliche Wallfahrten (Tschenstochau, Krakau, Rom, Svata Hora in Böhmen), der harte Kern ist auch zu Fuß unterwegs (Mariazell, Lasselsdorf, Osterwitz, Wolfgangikirche bei Hollenegg).

Schon seit 55 Jahren sorgt unsere weit über die Pfarrgrenzen hinaus bekannte Theatergruppe für beste Unterhaltung. Der Pfarrer durfte dabei sogar einmal einen Papst spielen. Die Theatergruppe organisiert heuer wieder eine Muttertagsfeier am 13. Mai um 19.30 Uhr in der Florianihalle. Um Martini (11. November) wird zum Pfarrball geladen, der von den Firmlingen und anderen Jugendlichen mit einer Polonaise eröffnet wird. Einer der Höhepunkte bei diesem Ball ist die humorvolle Mitternachtseinlage.

In die stille, besinnliche Zeit fällt das Fest des hl. Nikolaus. An diesem Abend sind zwischen acht und zwölf Männer als Nikolaus unterwegs, um 80 bis 90 Familien zu besuchen.

Bereits im Advent beginnen die Vorbereitungen für die Sternsingeraktion. 36 Gruppen verkünden die Weihnachtsbotschaft in den Häusern der Pfarre.

All diese Aktivitäten wären so nicht möglich, wenn nicht viele Leute bereit wären, viele kleine Schritte zu tun. Als Dank für die geleisteten Dienste laden Pfarrer Waltersdorfer und sein Team im Hause zum alljährlichen Mitarbeiterempfang.

Die Pfarrbevölkerung fühlt sich vom Seelsorgeteam unterstützt und weiß zu schätzen, dass der Pfarrhof als offenes Haus erlebt werden kann.