Das Seelsorge-zentrum am Anton-
Lippe-Platz.

Im Licht der Fußball-Arena

Graz-Süd

Pfarrporträt

Seelsorgezentrum Graz-Süd „Christus der Auferstandene“.

 

Unter dem oben genannten langen Namen lässt sich – vereinfacht – „Graz-Süd“ entdecken, eine moderne Pfarre der Landeshauptstadt.

Es kann schon sein, dass Besucher des Bezirkes Liebenau eher ins Stadion pilgern als in die Kirche von „Graz-Süd“ – doch diese versäumen einiges. Bevor der Kirchturm gebaut wurde (1994), blieb das Seelsorgezentrum optisch auf der einen Seite von Hochhäusern, auf der anderen Seite durch das Stadion eher im Schatten als im Licht.

„Dein Haus ist uns kein Tempel geworden. Wir haben nicht Gold noch Silber verbraucht. Und keine Schnörkel fielen uns ein. Kein Vorhang trennt uns von dir“, sprach der Künstlerseelsorger Josef Fink zur Kirchweihe im Dezember 1976.

Die Kirche ist geprägt von viel Licht, die Kirchenbesucher sitzen nicht auf Bänken, sondern auf Sesseln, welche nicht frontal zum Altar gestellt, sondern kommunikativ im Halbrund die Gemeinsamkeit des Gottesvolkes unterstreichen. Da verweisen die spätbarocke Loreto-Madonna und der moderne Verkündigungsengel auf die Menschwerdung, die Christusstatue mit dem Altarbereich auf Leid und Tod, die Bilder „Ostermorgen“ und „Herrlichkeit“ auf das Ostergeschehen. Die Moderne geht mit der Tradition eine Allianz ein, so wie es sich so manche Gläubige wohl auch von der Kirche als Ganzes erhoffen.

Graz-Süd ist ein religiös-kultureller Mittelpunkt des Pfarrgebietes, welches gekennzeichnet ist durch große Wohnsiedlungen, hohe Fluktuation der Bevölkerung und auch durch versteckte und offene soziale Not.

Einiges Typische für das Seelsorgezentrum, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

• Partnerschaften der Pfarre mit Arequipa/Peru, Ujlak/Budapest, Caritas Zagreb, Lumin/Südsudan.

• Jahrelange ökumenische Zusammenarbeit im Pastoralen Bezirksteam Graz-Liebenau.

• Angebot eines Kindergartens, ab Herbst 2008 auch ganztägig.

• KIKI (Kinder und Kirche) und Krabbeltreff für junge Familien.

• „Offene Gesprächsrunde“ und „Ökumenischer Seniorenkreis“.

• Fußwallfahrten nach Mariazell (25-Jahr-Jubiläum) und jährliche Fußwallfahrt der Jugend seit 14 Jahren.

• Intensive Sozial- und Hospizarbeit, mitgetragen von der Diözesancaritas und dem Hospizverein Steiermark.

Der seelsorgliche Alltag in Graz-Süd wird von zahlreichen Aktivitäten geprägt: Da gibt es eine aktive Katholische Frauenbewegung, natürlich Jungschar- und Jugendgruppen und eine für eine Stadtpfarre stattliche Mi-
nis­trantenschar. Fitness- und Musikbegeis-
terte treffen sich in den Räumen des Seel-
sorgezentrums, welches für verschiedenste Veranstaltungen optimale Möglichkeiten bietet.

Neben den Festen des Jahreskreises bilden das Pfarr- und Kindergartenfest sowie das 
Erntedank-Peru-Fest „g’scheit feiernd“ (umweltschonend) Höhepunkte des Pfarr-
lebens.