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Grigorios Larentzakis, orthodoxer Theologe, war maßgeblich an Vorbereitung und Durchführung der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung beteiligt. - Foto: Neuhold

Offen gesagt: „Es war ein Fest“

Vor 20 Jahren, im Juni 1997, hat die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung Graz belebt. Welche Früchte sind geblieben?

Das Motto „Versöhnung – Gabe Gottes und Quelle neuen Lebens“ war wirklich spürbar: Es war ein Fest der Versöhnung, das zu einem Klima des Dialogs in unserem Land beitrug. Die Stadt war in eine gastfreundliche Atmosphäre der Begegnung getaucht. Historisch: Unter den 30.000 Teilnehmern der Schlussveranstaltung waren 5000 Menschen aus den christlichen Kirchen Osteuropas, erstmals nach der Wende 1989.

Geblieben sind das Schlussdokument und die von den Arbeitsgruppen vorgelegten Handlungsempfehlungen für die zukünftige ökumenische Zusammenarbeit in Europa. Immer noch brandaktuell und noch immer nicht vollständig rezipiert und umgesetzt. Das ist eine enorme Aufgabe für die Kirchen. Eine Frucht der Versammlung in Graz ist auch die Charta Oecumenica, ein gemeinsames Dokument aller christlichen Kirchen Europas, das 2001 unterzeichnet wurde. Darin finden sich Leitlinien für die ökumenische Zusammenarbeit und Selbstverpflichtungen, auch sozialer und wirtschaftlicher Natur.

Zum ökumenischen Dialog haben wir keine Alternative. Das Evangelium verpflichtet uns, an der vollen Gemeinschaft der christlichen Kirchen zu arbeiten. Mit Gottes Hilfe werden wir sie erreichen.




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