von Herbert Meßner

Marias Jaworte zeigen bis heute Wirkung

Der Monat Mai ist in der katholischen Volksfrömmigkeit der Gottesmutter Maria besonders gewidmet. Sie hat durch ihr Ja die Menschwerdung Gottes ermöglicht.

Maria hat Ja gesagt zum Leben. Sie hat ihr Kind angenommen, auch wenn sie zunächst nicht wusste, wie das gehen soll. Mit diesem Kind hat sie den angenommen, der das Leben ist.

Maria hat Ja gesagt zum angefochtenen Leben. Sie ist zu ihrem Sohn gestanden, auch als er ausgestoßen war, auch als er leiden musste.

Maria hat Ja gesagt zu Gott. Dieses Ja wuchs aus ihrer Gottesbeziehung, aus ihrem Glauben. Es nahm sie in den Dienst Gottes für die Menschen.

In dieser Sonntagsblattausgabe zeigen sich diese Ja-Worte Marias, wie sie in unserer Kirche von heute sichtbar werden.

Auf Seite 7 beginnen wir eine mehrteilige Artikel-Serie über den Schutz des Lebens. Sie wird entsprechende Probleme aufzeigen und Möglichkeiten, wie dabei geholfen werden kann. Ja zum Leben.

Auf Seite 12 erzählt ein Priester von seinen Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung, gerade bei gottesdienstlichen Feiern. Unsere Familienseite stellt Frauenhäuser als Zufluchtsorte für Frauen vor, die von Gewalt bedroht sind. Ja zum angefochtenen Leben.

Auf Seite 3 schildert der zukünftige Seelsorger für geistliche Berufungen Erfahrungen mit dem Priesterberuf. Auf Seite 9 dürfen wir den Sonntag einer Karmelitin miterleben. Der 7. Mai wird der Tag der geistlichen Berufe sein, schon am Donnerstag vorher im Grazer Dom und im Priesterseminar begangen. Menschen sagen Ja zu Gott und nehmen eine Berufung im Dienst der Menschen an. Marias Ja wirkt bis heute.