„Außerhalb der Kirche kein Heil“, behauptete ein Papst des Mittelalters und sorgt bis heute damit für Diskussionen. Der Innsbrucker Theologe Józef Niewiadomski hat in Analogie dazu für heute die Frage aufgeworfen: Außerhalb der Medien kein Heil?
Unsere moderne Gesellschaft funktioniert nicht ohne die Medien. In den Medien vorzukommen oder die Bewertung von Vorgängen und Personen durch mediale Vermittlung prägt unser Bewusstsein, schafft die „öffentliche“ oder jedenfalls die „veröffentlichte Meinung“.
Was euch ins Ohr geflüstert wird, verkündet von den Dächern, hat Jesus seinen Jüngern als Auftrag gegeben. Öffentlichkeitsarbeit und Medienpräsenz setzen dies heute in der Kirche um. In der vielfältigen Öffentlichkeitsarbeit der steirischen Kirche bildet das Sonntagsblatt ein Leitmedium. Man kann es als vertraute Zeitung lesen, aber auch auf Internetseiten darin blättern. Dort findet man auch audiovisuelle Beiträge als „SonntagsBlicke“.
Dieser Sonntag vor Pfingsten als kirchlicher „Welttag der sozialen Kommunikationsmittel“ lenkt den Blick in ganz Österreich auf die diözesanen Kirchenzeitungen, wie es in der Steiermark das „Sonntagsblatt“ ist. Er lädt ein, sich dieses Mediums zu bedienen, es kennen zu lernen und zu verbreiten.
An diesem Tag ist unser Sonntagsblatt eingehüllt in einen „Mantel“ mit vielen Namen. Es sind Namen vieler neuer Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte. Denn der Mensch bleibt das wichtigste „Medium“. Durch konkrete Menschen erleben wir Glaube und Kirche live.
