Mutig in die Zukunft

Vieles verändert sich und auch die Kirche verändert sich. Niemand von uns kennt die Zukunft und weiß, was kommen wird. Das macht unsicher oder ängstlich, das macht aber auch neugierig und mutig. Auch ich als Bischof kann die Zukunft der Kirche in unserem Land nicht voraussagen und demnach Lösungen vorge-
ben.

Als Christinnen und Christen glauben wir aber an einen Gott, der uns die Zeit schenkt, die vergangene, die gegenwärtige und zukünftige, und der uns auch das schenken wird, was wir in unterschiedlichen Zeiten brauchen. So können wir mutig Schritte in die ungewisse Zukunft gehen, weil wir daran glauben, dass Gott sie begleiten wird. Was das bedeutet, haben wir in unser Zukunftsbild und in die Botschaft für die Steiermark gekleidet, die wir gestern Abend am Grazer Hauptplatz kundgetan haben. Ich lade alle Menschen guten Willens ein, diesen Weg mit uns zu gehen …

Kirche ist – wie Johannes der Täufer – herausgerufen, auf Christus zu verweisen – mitten in einer Welt voller Herausforderungen im Kleinen und im Großen. Wenn „die Kirche“ herausgerufen ist, dann ist das nicht nur die Institution oder die Pfarre, erst recht nicht sind das nur jene, die oft im Begriff „Amtskirche“ zusammengefasst werden. Wir alle, die wir getauft und somit Teil dieser Kirche geworden sind, sind herausgerufen: Wir sind lebendiger Verweis auf Jesus Christus …

Kirche sein heißt, sein Leben, seinen Alltag auf Christus hin auszurichten und zu versuchen, danach zu leben. Und wer sein Leben auf Christus ausrichten will, der orientiert sich am Evangelium Jesu Christi. Er ist das „Programm“ der Kirche und jeder und jedes Einzelnen. Auf diesem Weg sind wir nicht allein. Wir gehen miteinander, und wir gehen mit Gott, der in Jesus Christus unser Bruder geworden ist …






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