Msgr. Clement Moder: Aufbruch zur Ewigkeit

„Ich mach mich auf den Weg“, sagte er einige Tage vor seinem Tod zu einem seiner ehemaligen Kapläne. Und er fügte hinzu: „Ich bin für alles dankbar.“

Bis zuletzt war Msgr. Clement Moder ein rüstiger Priestersenior unserer Diözese gewesen. Sein Lebensweg, der am 9. August in Murau zum Ziel gelangte, hatte 1924 in Frauenburg bei Unzmarkt begonnen. Nach Kriegserlebnissen und der Priesterweihe 1950 war er Kaplan in Schladming und Voitsberg, ehe er von 1958 bis 1973 als Pfarrer von Schöder wirkte. 1973 wechselte er in die Stadtpfarre Murau, deren Pfarrer er bis 2002 war. Zwischendurch betreute er auch als Provisor die Pfarren Frojach, Stadl an der Mur, St. Peter am Kammersberg und Schönberg bei Niederwölz. 1980 bis 1996 war er Dechant des Dekanates Murau.

Clement Moder war ein herzlicher und gütiger Seelsorger, der auf die verschiedensten Menschen zuzugehen wusste. Sein geregelter Tagesablauf gab ihm und seinen Mitarbeitenden Halt und Heimat. Er kümmerte sich um die Erhaltung, Erneuerung und Benutzung der sieben Kirchen im Raum Murau, um das Pfarrblatt und das Seelsorgeteam. Auch Heiligenbilder und Skulpturen bedeuteten ihm viel.

Gerne war Clement Moder in Gemeinschaft, besonders beim Wandern und beim Singen. Nicht nur die Liedertafel Murau profitierte von seiner kräftigen, schönen Stimme. Gerne begleitete er auch die Frauenrunde. Im Ruhestand blieb er ein eifriger Seelsorger, begeisterter Liturge und wacher Geist, der an vielem Anteil nahm.

Begräbnismesse: Freitag, 16. August, 14 Uhr, Stadtpfarrkirche Murau; Beisetzung in St. Egidi.




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