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Zahlreiche pfarrliche Renovierungs-Projekte können mit Unterstützung der Diözese durchgeführt werden. - Foto: Neuhold

Katholische Kirche Steiermark: Positive Bilanz 2018

Der Rechenschaftsbericht 2018 zeigt für die Katholische Kirche Steiermark eine stabile Basis.

Insgesamt können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“, freut sich Wirtschaftsdirektor Andreas Ehart. Der Rechenschaftsbericht der Katholischen Kirche Steiermark für das Jahr 2018 weist ein Bilanzergebnis von 1,7 Millionen Euro aus.

Berücksichtigt sind dabei neben dem Seelsorge-Netz auch alle diözesanen Einrichtungen wie etwa der Campus Augustinum mit dem Bischöflichen Gymnasium und der KPH Graz oder das Quartier Leech mit der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Afro-Asiatischen Institut, oder das Welthaus und anderes.

„Das so vielfältige Wirken der Kirche ist einerseits den Menschen zu verdanken, die dies mit ihrem Kirchenbeitrag ermöglichen“, betont Wirtschaftsdirektor Ehart, „andererseits bleibt Kirche lebendig vor allem durch die tausenden Steirerinnen und Steirer, die sich ehrenamtlich für unsere Kirche engagieren“.

Zwei Drittel aller Mittel stammen aus dem Kirchenbeitrag. „Wir sehen das als Wertschätzung für die Arbeit der Kirche, andererseits aber auch als Auftrag, mit den Mitteln sorgsam für die Anliegen der Menschen da zu sein“, unterstreicht Wirtschaftsdirektor Ehart.

Neben den Kirchenbeiträgen werden Erlöse auch über Vermietungen und Verpachtungen erzielt. Dazu zählen Verpachtungen/Vermietungen von Landwirtschaftsflächen, Geschäftslokalen, Büros und Wohnungen genauso wie auch Vermietungen von Studentenwohnungen der Katholischen Hochschulgemeinde oder im Wohnprojekt „Leistbares Wohnen“.

Die „Erträge aus der kirchlichen Tätigkeit“ umfassen so verschiedene Bereiche wie Forsterlöse, Schul- und Heimbeiträge, Sonntagsblatt-Aboeinnahmen oder auch Küchenumsätze des Augustinums und des Priesterseminars.

Der Großteil der Mittel (mehr als 60 %) wird für die Arbeit der 388 steirischen Pfarren und der Pastoral verwendet. Dazu gehören nicht nur die Besoldung des Klerus, die Gehälter der Pfarrsekretär/innen und Pastoralassistent/innen, sondern auch finanzielle Zuschüsse und Gelder für die Erhaltung von Kirchen und Pfarrhöfen. Die Aufwendungen für dieses seelsorgliche Netz wurden in den letzten Jahren verstärkt, wobei sich auch in der Ausgabengruppe Organisation zahlreiche Dienstleistungen für die Regionen finden.

Durch die Auflösung von Rücklagen ist die Position Finanzerfolg und Rücklagenveränderung höher als in den Vorjahren. Auch die anteiligen Ergebnisbeiträge aus dem kirchlichen Vermögensfonds und Wertpapieren sind hier enthalten.

Das Ergebnis bildet ein gutes Fundament für die Bewältigung der neuen Herausforderungen, ist Wirtschaftsdirekter Ehart überzeugt: „Was man in der Gebarungsrechnung nicht sieht, ist allerdings das tolle Engagement unserer Ehrenamtlichen. Bei ihnen möchten wir uns ganz besonders bedanken.“

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