Einzigartiges Instrument

Abtei Seckau. Abschluss der großen Orgelsanierung.

Im wahrsten Sinn des Wortes alle Register zog Prof. Manfred Tausch am 11. Mai. Mit seinem Orgelkonzert wurde die große Orgelsanierung in der Benediktinerabtei Seckau abgeschlossen. Dabei wurde mit Werken von Bach und Mozart sowie vielseitigen Improvisationen die ganze Klangvielfalt des sanierten Instrumentes zu Gehör gebracht.

Br. Seraphim Fragner begrüßte unter den vielen Konzertbesuchenden besonders Ing. Friedrich und Renate Luchinetti. Ihrer Stiftung ist es zu verdanken, dass diese Orgelsanierung möglich wurde, die man bei der Renovierung der Basilika noch aussparen musste. Br. Seraphim überreichte den Gönnern einen Faksimiledruck einer Ansicht des Klosters aus dem 17. Jahrhundert.

Die Orgel wurde vor genau 60 Jahren von der Firma Walcker-Mayer aus Mödling auf der Westempore der Basilika nach den Grundsätzen des klassischen Orgelbaus errichtet und ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig. Damals war es die erste rein mechanische Schleifladenorgel, die in Österreich nach 1945 gebaut wurde. Sie hat 41 Register, die sich auf drei Manualwerke verteilen, und verfügt über 2760 Pfeifen aus Zinn, Kupfer und Holz. Die größte Pfeife hat eine Länge von 4,25 m, die kürzeste Pfeife hat 6 mm. Die verschiedenen Teilwerke der Orgel sind in drei separaten Gehäusen aufgestellt.

Die Orgelbaufirma Walter Vonbank führte die Sanierung, unterbrochen während der winterlichen Temperaturen, durch. Dabei wurden unter anderem alle 2760 Pfeifen ausgebaut und gereinigt, der Winddruck in den Windladen verändert und die Zungenregister ausgetauscht.

Am 23. Juni wird das erneuerte Instrument auch bei der Priesterweihe erklingen, die heuer in der Seckauer Basilika begangen wird, die lange Zeit ja auch Bischofskirche war.

 






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