© Foto: Plankensteiner

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BEGLEITUNG BEIM CHRISTLICHEN ABSCHIED

 

Qualität und Vielfalt

BegräbnisleiterInnen nach der Dekretverleihung (von links): Elisabeth Lienhart (Notfallseelsorge), dazwischen Christoph Kainradl (Kursbegleiter), Erich Hohl (Pastoralamtsleiter), Anton Tauschmann (Kursbegleiter), dann weiter Helga Krenn (Premstätten), Esther Murg (Graz-Stadtpfarre), Maria-Theresia Peßl (Passail), Heidi Schweinzger (Wettmannstätten), Anita Fenz (Pischelsdorf), Christine Habith (Premstätten), Sr. Maria Leopold (Dobl), Bischof Wilhelm Krautwaschl, Michaela Eichinger (Graz-Don Bosco), Eva Maria Hieden (Köflach), Andrea Reich (Köflach), Christine Kapellari (Köflach), Christa Berger (Eggersdorf) und Cäcilia Paßler (Passail). Nicht im Bild: Hubert Auer (Fladnitz). – Mit Juni 2019 und (in Planung) Frühjahr 2020 starten die nächsten Ausbildungskurse.

Für Begräbnisleitung ausgebildet wurden weitere 15 Frauen und Männer.

„Durch die Ausbildung erhoffe ich mir, ein gutes Rüstzeug für meine Tätigkeit als Begräbnisleiterin zu erhalten, Ansätze für einen möglichen Umgang mit verschiedenen heiklen Situationen zu bekommen und durch einen regen Austausch mit den Teilnehmern zu profitieren und zu lernen.“

Erwartungshaltungen wie diese standen am Anfang des aktuellen Ausbildungskurses des Begräbnisleitungslehrgangs, der mit der feierlichen Verleihung der Dekrete an die 15 Teilnehmenden durch Bischof Wilhelm Krautwaschl zu Ende ging. Mit ihnen wurden im Laufe der vergangenen fünf Jahre bereits 70 Frauen und Männer zu Begräbnisleiterinnen und -leitern ausgebildet. Waren sie zunächst hauptsächlich in Graz tätig, breitet sich deren Wirkbereich mehr und mehr über weite Teile der Steiermark aus. Eine Entwicklung, die gerade auch in größer werdenden Seelsorgestrukturen dafür sorgen soll, dass Menschen eine verlässliche und qualitätvolle Begleitung in dieser sensiblen Zeit rund um das Begräbnis eines lieben Menschen erhalten.

Ziel der Ausbildung ist es, die hohe Qualität von Begräbnisfeiern weiterhin zu gewährleisten. In vier Modulen (Umgang mit Trauernden, Einführung in das Gespräch mit Angehörigen, Liturgie der kirchlichen Begräbnisfeier, Predigt anlässlich eines Begräbnisses) werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch engagierte und fachlich kompetente Referentinnen und Referenten darauf vorbereitet. Daneben sollen sie in Hospitationen für die Vielfalt, aber auch die Herausforderungen einer sensiblen Begräbnisgestaltung aufmerksam werden.

Im Segensgebet, das die Dekretverleihung abschloss, betete Bischof Krautwaschl: „Er segne eure Augen, dass ihr verborgene Nöte erkennt. Er segne eure Ohren, dass ihr leise Töne versteht. Er segne euren Mund, dass ihr Worte des Trostes sagt.“ – Worte, die viel über das Wesen dieses wertvollen Dienstes aussagen und deren Inhalt für eine qualitätvolle und einfühlsame Feier von Begräbnissen un-abdingbar ist.

A. Tauschmann / Ch. Kainradl

 




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