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Gern begleiten - Gut begleitet

Ausbildung befähigt und stützt das Engagement

Teil 2

Gut gerüstet. Ehrenamtliche 
werden nicht alleingelassen.

 

 

 

In der beständigen Weiterentwicklung der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge liegt eine der großen Herausforderungen für die Zukunft. Unsere älter werdende Gesellschaft benötigt neue Formen der Seelsorge in den Pflegeeinrichtungen. Rund 12.000 hochbetagte Menschen leben in 214 steirischen Pflegeeinrichtungen. 80 Prozent von Pflegebedürftigen werden auf eigenen Wunsch zu Hause betreut. In dieser Entwicklung liegen Auftrag, Herausforderung und Sendung für eine diakonisch verstandene Kirche.

Als konkrete Umsetzung im gemeinsamen Suchen nach Antworten und als Unterstützung bei Schritten vor Ort startet das Referat für Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge im Auftrag der Diözesanleitung das mehrjährige Projekt „Regionalverantwortliche für die Seelsorge in den Pflegeheimen“. „Pioniere und Kundschafter“ der Pflegeheimseelsorge sind vorerst in sechs Regionen der Steiermark unterwegs. Gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen in Pfarrgemeinden, die in der Heim- und Altenseelsorge engagiert sind, sowie zusammen mit allen Verantwortlichen in Pflegeeinrichtungen geht es darum, Wege zu finden, um Gepflegte und Pflegende gut zu begleiten und seelsorglich für sie da zu sein. „Ein Schwerpunkt liegt zunächst in der Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden der pfarrlichen Seelsorge in Pflegeheimen“, erklärt Otto Feldbaumer, Verantwortlicher für diesen Bereich im Referat für Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge.

Ein Schritt, um die Arbeit und Zusammenarbeit zu erleichtern, ist der gemeinsam mit der evangelischen Kirche durchgeführte Lehrgang. „Wir wollen, dass unsere Ehrenamtlichen wirklich befähigt sind, Seelsorgegespräche zu führen“, erklärt Maria Berghofer, zuständig für Krankenhausseelsorge im Referat. Sie ist seit dem Studium in diesem Bereich tätig und mit Veränderungen vertraut. „Es ist schön, dass wir heute im Krankenhaus eher als Mitarbeiter wahrgenommen werden und nicht nur als kirchliche Exoten.“

Durch den aktuellen Lehrgang kommt zum Engagement der Interessenten Kompetenz, die eine wirklich gelungene Begleitung von Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen möglich macht. Entscheidende Grundlage dafür ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glaubens- und Lebensweg. Nur wer sich hier sicher fühlt, kann auf dem anspruchsvollen Arbeitsgebiet Gutes leisten.

Krankenhausseelsorge und Heimseelsorge sind einander ähnlich und doch wieder nicht. Feldbaumer: „Beim Besuchsdienst im Pflegeheim wird eine kontinuierliche Beziehung aufgebaut, die Begleitung bis zum Ende bedeuten kann.“

GISELA REMLER

 

Der Lehrgang beginnt bald

Anmeldeschluss für den Lehrgang für ehrenamtliche Besuchsdienste in der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge (Bildungshaus Mariatrost), 27. 11.; verpflichtender Einführungstag: 12. 11. (Heilandskirche, Graz). Nähere Auskünfte: Otto Feldbaumer (Pflegeheim), Tel. 0676/87 42-68 85, Maria Berghofer (Krankenhaus) Tel. 0676/87 42-68 58.




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