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Monika Prettenthaler - Ernst Zerche, www.zerche.at

Alltagsdemo

Zu Fronleichnam wird in vielen Pfarren das zum Leib Christi gewandelte Brot von einer Prozession begleitet durch Straßen, Gassen und manchmal auch Wiesen – also aus der Kirche hinaus, in die Welt getragen, oder wie es das Wort Monstranz nahelegt: hergezeigt. Für manche Katholikinnen und Katholiken ist das eine wichtige Form des Bekenntnisses zu ihrem Glauben, für andere ist es eine gute Tradition und für einige vielleicht ein schöner Brauch.

Weil wir als Christinnen und Christen dankbar an die verändernde Kraft der Botschaft und des Handelns Jesu glauben und daran, dass er uns bis heute ganz und gar verwandeln möchte, wissen wir auch, dass Feiertagsdemonstrationen allein sicher nicht ausreichen, um die Gegenwart Jesu auch heute lebendig zu halten.

Was es bedeutet, Christin oder Christ zu sein, wird vielmehr durch die im Alltag ge-lebte Botschaft Jesu sichtbar: Wenn Brot und alle anderen Nahrungsmittel dankbar genossen werden, wenn mit Menschen, die das eigene Denken herausfordern, respektvoll kommuniziert wird, wenn die Vielfalt der Schöpfung gepflegt wird, wenn anerkennende Freundlichkeit die Antwort auf meist übersehene Selbstverständlichkeiten ist, wenn gestresstes Schimpfen über alles und jedes in ein entspanntes Lächeln münden kann, wenn … (Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sind herzlich eingeladen, diese Reihe fortzusetzen, mit Beispielen, die Ihnen einfallen und die Sie gerne in Ihrem Alltag umsetzen oder zumindest einmal ausprobieren.)

So könn(t)en wir als lebendiger Leib Christi die Welt als ganze wandeln!




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